Verkehrsgutachten

Dienstag, 17. Mai 2011

Pressemitteilungen

Die Grüne Fraktion sieht in der Einbeziehung der Turmstraße und der Tumringerstraße bis zum Senigalliaplatzes  in die Fußgängerzone die konsequente Umsetzung der ursprünglich vor Jahrzehnten geplanten Fußgängerzone. Diese Erweiterung folgt nur den Beschlüssen der Arbeitsgruppen zum Märkte- und Zentrenkonzeptes. Fußgänger und Radfahrer erfreuen sich seit fast einem Jahr an der höheren Aufenthaltsqualität und der größeren Sicherheit in diesem Bereich.

Deswegen fordern die Grünen den jetzigen Status nach Ablauf des Probelaufes ab dem 01.08.2011 endgültig festzusetzen.  „Die Stadt hat an Anziehungskraft nicht verloren, sondern eher gewonnen. Städtebaulich muss das gesamte Gebiet zwischen Burghof und Postareal zusammenwachsen. Der Verkehrsraum muss dieses Zusammenwachsen unterstützen und darf es nicht behindern“, fordert Stadtrat Stephan Berg. Aus Sicht der Grünen macht eine weitere Verlängerung des Probelaufes keinen Sinn. „Es funktioniert und die Vorteile sind für mich täglich spürbar“, meint der Grüne Gerd Wernthaler.

Die Grünen sind auch für ein Verkehrsumlegungsmodell. Doch ändert dies nichts an der Konzeption, dass die Innenstadt, „umzäunt“ von Tiefgaragen auch von Autofahrern bestens erschlossen, ein Durchkreuzen mit dem Auto überflüssig  und das vorrangige Ziel für Besucher und Bewohner eine größtmögliche Aufenthaltsqualität ist. Die äußeren Rahmenbedingungen haben sich auch nicht plötzlich verändert, sondern sind seit Jahrzehnten bekannt. Die Zollfreie Straße wird Verkehr von der Autobahn abziehen und neuen Schwerlastverkehr anziehen. „Ein Umstand, auf den die Grünen während der Diskussion um die  Zollfreie immer wieder hingewiesen haben. Der aber seinerzeit von Verwaltung und der Gemeinderatsmehrheit immer geflissentlich ignoriert  wurde.“ erinnert Gerd Wernthaler. Deswegen muss die B317 so gestaltet werden, dass sie auch noch nach Inbetriebnahme der Zollfreien funktioniert. Die Bebauung des Postareals mit der Vernetzung aller Tiefgaragen bietet die große Chance, die Palmstraße und die Haagener Straße von dem Verkehr zur Tiefgarage und dem „Postverkehr“ zu befreien.

Absolut nicht nachvollziehbar ist es für die Grünen, dass von dem Verkehrsplanungsbüro Baier, dass die Grundlage für die innerstädtische Verkehrskonzeption vor 13 Jahren gelegt hat, die Stadt und den Gemeinderat seitdem immer wieder beraten und fachlich begleitet hat, kein Angebotspreis eingeholt wurde.  Auch das Büro Gruner AG, die die Verknüpfung Bus-Regio-S-Bahn ausgearbeitet haben, wurde nicht angefragt. „ Es geht hier um eine Summe von 110.000 € und wir haben nur ein Angebot vorliegen, das ist nicht akzeptabel“, meint Stadtrat Dietmar Ferger. „ Mir ist dieses Verhalten der Stadt bei anderen Projekten völlig fremd. Bewährte Büros werden einfach ignoriert und konkurrierende Angebote erst gar nicht angefragt. So geht das nicht.“ fordert Stadtrat Stephan Berg mehr Transparenz und das Einholen weiterer Angebote.

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Dietmar Ferger - hat 75 Beiträge geschrieben in Grün bewegt Lörrach!.


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  1. Ingeneurbüros reagieren verwundert | Grün bewegt Lörrach! meint dazu:

    [...] Siehe auch unsere Pressemitteilung vom 11.5.. [...]

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